Manchmal ist doch echt alles zum kotzen, manch einen Tag möchte ich hier im Bett bleiben und mich vergraben. Bloß nicht meinen Kalender sehn oder die Liste mit den Hausaufgaben. Ach ja und putzen muss ich doch auch noch. Hmm und morgen ab ins Wochenende? Frei? Ach nee doch nicht ich muss ja noch… wie soll ich das nur schaffen? Was soll das überhaupt? Warum tu ich mir das an? Mist jetzt hab ich mir auch noch den Zeh wehgetan als würde es nicht reichen das ich letzte Nacht gegen die Tür gerannt bin in meiner Müdigkeit! Wenn der Tag heut ein Fisch wär denn würd ich ihn wieder reinwerfen… Manchmal wacht man morgens so auf. Gestresst und unzufrieden bevor man ganz aus dem Bett ist. Manch eine Sorge vom Vortag beschäftigt einen wieder und wenn man dann manchmal nach Uchtenhagen kommt und bekommt so etwas zu hören wie der Spruch auf deinem Shirt passt doch nicht mehr zur Malche ist der noch angebracht? Auf meinem Shirt stand „sollte Gott etwas unmöglich sein“ Da ist doch dann erst recht alles deprimierend und aussichtslos… Man geht in Arbeit und kommt kaum noch klar manch einen Moment und dann noch solche Worte über die Malche die wie ein Damoklesschwert über einem hängen.
Ich glaub die Israeliten aus Jeremias Zeiten hätte mich gut verstehen können. Sie haben den Krieg gegen die Weltmacht Babylon verloren und mussten ertragen wie die Leute nach und nach in das Land der Sieger verschleppt wurden, die großen wichtigen Leute zuerst. Wer nicht gleich den Glauben verliert in dieser schweren Zeit beginnt zu zweifeln an diesem Gott der es zulässt das sein Volk so besiegt und zerrissen wird. Überall sehen sie, wie der babylonische Marduk vergöttert wird.
da kommen fragen auf nach der Zukunft, denn der Gott der jetzt nicht hilft war der denn da in der Vergangenheit oder hat man ihn sich doch nur eingebildet wie kann dieser Gott in der Zukunft helfen? da kommt schon mal ein Gedanke wie: Gott hat uns hier in der Ferne vergessen.
Aber Gott sieht das anders, er offenbart sich einem: Jeremia seinem Diener und lässt ihn einen Brief verfassen. gefüllt mit einer Mahnung an das Volk aber auch mit Erklärung und Zuspruch kommt sein Wort unter die Menschen.
Die Losung bringt uns heute einen Auszug dieses Briefes, in dem es nach der Schlachterbibel heißt: „Denn ich weiß, was für Gedanken ich über euch habe, spricht der HERR, Gedanken des Friedens und nicht des Leides, euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben.“ (Jeremia 29,11)
W I R sind Gott nicht egal. Kein Mensch. Es gibt nichts Wertvolleres als einen Menschen! Als Dich! Darum liegen wir Gott am Herzen. Warum sonst sollte er sich die Mühe gemacht haben, warum das Risiko eingegangen sein, Mensch zu werden? Es geht ihm um Dich.
Nein, ich habe euch nicht vergessen. Mag sein, dass Ihr nicht mehr wisst, wer ich bin und wie ich bin. I c h weiß, wer ihr seid und was Euch fehlt. I C H fehle euch!
In all unsere Sorgen kurz nach dem Aufstehen spricht wie damals für die Israeliten nach dem Krieg Denn ich weiß, was für Gedanken ich über euch habe, spricht der HERR, Gedanken des Friedens und nicht des Leides, euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben
Gott hat gute heilvolle Gedanken über uns voller Hoffnung für die Zukunft, warum sollen wir uns denn dann den Kopf zerbrechen, wir können ihm alles geben im Gebet und seine Zuspruch der durch die Bibel und andere Menschen zu uns kommt annehmen und erleben. Gott gibt uns in momentan wie an manch einem morgen Trost durch solche Worte wie er schon damals sein Volk getröstet hat. Bewahren wir uns den Blick für Gott. Das macht unsere Hoffnung stark. Damit machen wir anderen Hoffnung. lasst uns mit diesem Wort heute hoffnungsvoll und vertrauend getröstet in die Zukunft dieses Tages gehen. Amen.
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